So ist im Falle Orestes’, dem Sohn des Agamemnon, bloß der Racheakt, die Bestrafung (in Form der Verfolgung durch die Erinnyen) und der Freispruch von Bedeutung. google_ad_client = "pub-6598584834712061"; griechischer Mörder von Agamemnon (auch Aigisthos) griechischer Mörder von Agamemnon. Dieser Pelops war also ein Stammvater der Atriden. Nach dem "Thyestesmahl" – siehe Euripides Fragment Thyestes – soll er sie unerkannt vergewaltigt und so Aigisthos gezeugt haben. In wie weit seine eigene Geschichte – die Zerstückelung des Pelops durch Tantalos – auf den Bruderstreit zwischen Atreus und Thyestes abgefärbt hat, lässt sich nur vermuten, aber das berühmte "Thyestesmahl" – siehe Euripides Fragment Thyestes – klingt in Verbindung zu Pelops schon sehr nach einem abscheulichen Familienrezept. Atreus, der Vater Agamemnons, und Thyestes, der Vater Aigisthos, waren Brüder. Kreterin gegen den Gatten. — Thukydides: Peloponnesischer Krieg 1,9. Er wird in diesem Drama nur ein einziges Mal erwähnt: Thyestes Fluch gilt »Pelops’ Haus«. Sie stritten sich um die Herrschaft und Atreus verjagte Thyestes. Wir erfahren auch von der Herkunft und Weitergabe des Szepters Agamemnons : [...], das Zepter haltend, das mühsam Hephaistos gefertigt; Frau des Agamemnon. Euripides Fragment Thyestes. Sch.Hom.Il.2,105) ist noch unwahrscheinlicher, steht sie doch im krassen Widerspruch zur gängigen Überlieferung, Atreus sei der Vater der Atriden Agamemnon und Menelaos, und die Verfluchung des Pleisthenesstamms wäre noch fragwürdiger: Warum sollte Thyestes den Übeltäter Atreus von seinem Fluch aussparen und erst mit dessen Sohn Pleisthenes beginnen? google_color_text = "666666"; Als letzterer wieder zurückkehrte, lud ihn Atreus zum Essen ein. Aus der Odyssee erfahren wir, dass Thyestes der Vater jenes Mannes ist, der Agamemnon bei seiner Rückkehr aus dem Trojanischen Krieg ermordet: Aigisthos. Er stammte damit von Tantalus ab und unterlag daher dem Fluch der Tantaliden. google_ad_type = "text_image"; Die zweite Möglichkeit (Sch.Eur.Or.4 bzw. Tantalos – Pelops – Atreus und Thyestes – Agamemnon, Menelaos bzw. Sohn des Königs Agamemnon. Schließlich spricht ja nicht Aigisthos (der davon erzählt) oder Thyestes selbst, sondern der Dichter Aischylos. Gattin von Agamemnon. Die Handlung ist durch Homers Ilias inspiriert. Aus dem Kontext, und spätere Quellen belegen dies, wird ersichtlich, dass es sich bei Chrysippos ebenfalls um einen Sohn des Pelops gehandelt haben muss. Dann wird er zusammen mit seinem Sohn Aigisthos (zu der Zeit noch in den Windeln) von Atreus und Agamemnon neuerlich vertrieben. — Homer: Ilias 2,101ff. Sie haben Theben genommen, obwohl mit geringerem Kriegsvolk und gegen eine Mauer, die starker war, als zur Zeit der Sieben. Als Agamemnon und Menelaos den flüchtigen Thyestes zu fassen bekamen, schickte Atreus Aigisthos zu ihm mit dem Befehl diesen zu töten. Alles bloß nachbarlicher Trasch, meint Pindar, in Wahrheit sei Pelops von Poseidon aus Liebe entführt und später zurückgegeben worden, weil Tantalos frevelte: er soll Menschen Nektar und Ambrosia, die Speisen der Götter, gegeben haben. Dass Tantalos gegen die Götter frevelte und dafür bestraft wurde, ist weit weniger bedeutsam als der Umstand, dass Frevler bestraft werden – gleich ob zu Lebzeiten oder im Jenseits. aber Hephaistos gab es dem Herrscher Zeus, dem Kroniden, Wie geht/ging ein Mensch mit dieser oder jener Situation um? Thyestes hat also seinen Bruder mit dessen Frau betrogen (aus Zorn darüber, dass nicht er die Herrschaft übernehmen konnte, sondern Atreus?). Pelops gab es dem Atreus wieder, dem Hirten der Völker. Folglich muss Aischylos an einen anderen Pleisthenes gedacht haben, einen der Vorväter des Agamemnon; vielleicht hielt Aischyos Pleisthenes für den (richtigen?) daß über viele Inseln er herrsche und über ganz Argos. Menelaos und Agamemnon. Die jeweilige Person tritt in den Hintergrund, ihr Verhalten und die daraus resultierenden Konsequenzen hingegen in den Vordergrund. Nachdem er erfährt, was er gegessen hat – nämlich seine eigenen Kinder (genauer gesagt: zwei seiner … google_color_border = "FF9900"; Agamemnon und Menelaos. Pelops siegte und erlangte damit die Herrschaft – siehe Euripides Fragment Oinomaos. Bei späteren Tragödiendichtern wird Pelops ausdrücklich als Vater des Atreus bezeichnet, sodass wir nun scheinbar einen vollständigen Stammbaum Agamemnons haben: Die Abstammung der Atriden Agamemnon und Menelaos war für alle Mythographen und Mythologen stets ein großes Problem, obwohl man auf den ersten Blick das Gegenteil annehmen möchte. Sie stritten sich um die Herrschaft und Atreus verjagte Thyestes. Agamemnon war der Sohn des Atreus (und gehörte somit zum Geschlecht der Atriden) und der Aërope. Sie weicht aber in zahlreichen Punkten bewusst ab und erzählt vom mythischen bronzezeitlichen Kampf der Griechen mit der Stadt Troja. aber Thyestes ließ es zu tragen dem Agamemnon, Woher der immense Haß des Atreus stammte, wird nur kurz erwähnt – Kassandra "sieht" (in der Tragödie Agamemnon) die »urerste Schuld«: jemand hat »zornwütgen Sinns [...] des Bruders Bett« bestiegen. Zeus aber gab es dann dem Geleiter, dem Töter des Argos; Denn dich trafen die Troer, das heilige Bündnis zertretend! Wie schön, wäre da nicht noch ein anderer Name, den Thyestes – in der Tragödie Agamemnon – bei seiner Verfluchung nennt: Pleisthenes. So wurde die ursprüngliche Dauer des Krieges von zehn Jahren verdichtet und auf das aktiv…

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